Venus Grooves

In- & Outdoor / 1

Reports / Feedback

16y 1m #2 Curtis

Hallo wideness!!

Interessanter Bericht den Du da getippt hast! Ich glaube in Berlin würd ich auch mal gern "Abrocken" gehen....ob die Leutz da genauso gut drauf sind wie bei uns im schönen NRW!?!

Who knows......

16y 1m #1

Die Venus Grooves lud am ersten Maiwochenende mit wahrhaft exzellenten Gästen. Die Altmeister „Etnica“ aus Italien waren live vor Ort und ließen mich gespannt auf ihr Set warten. Das erste was ich ca. 1996 von Etnica hörte, war das legendäre „Trip Tonite“. Auch andere Stücke, die ich später von Etnica mitbekam gingen in eine ähnlich trancig/harmonische Richtung, von daher war ich äußerst positiv von ihrem Set überrascht.

Aber fangen wir vorne an. Ich erschien gegen ein Uhr am Casino und stand trotz der typischen Ankunftszeit in keiner Schlange, zwar tasteten die Türsteher einen zunächst auf’s Gründlichste ab, da ich aber weder Handgranaten, noch Schrotflinten mit mir führte, war das schnell vollbracht.
Als ich dann ersteinmal die große Halle betrat schwebte mir schon ziemlich angenehmer Sound entgegen, die Tanzfläche war gut gefüllt, die umgebenden Sitzgelegenheiten auch und trotzdem hatte ich irgendwie das Gefühl es hätte voller sein können.
An der Bar konnte ich dann daraus allerdings gleich einen Vorteil ziehen, nämlich den, dass ich mein gewünschtes Bier schnell und mit einem flüchtigen Lächeln in die Handgedrückt bekam.
Im ChillOut-Bereich sah es bei einem flüchtigen Überblick allerdings schon besser aus mit den Sitzgelegenheiten, dafür war der Sound aber dort deutlich zu leise gegenüber des Mainfloors. Egal, vor Allem wegen dem erwähnten Mainfloor war ich ja gekommen und so gesellte ich mich doch ziemlich schnell zur tanzenden Menge. Die Stimmung war gut, die Verstrahlten positiv knapp und die Musik sehr fein und treibend.
Wie ich dann bemerkte war ich genau zur rechten Zeit gekommen, die Jungs von Etnica ließen es wenig später krachen, und wie sie es krachen ließen. Von dem oben erwähnten trancigen Sound erkannte ich nicht mehr viel. Ein ausgewogener strammer Beat und zwei äußerst konzentrierte Protagonisten ließen die Masse zappeln. Besonders viel war allerdings nicht unbedingt davon zu merken, dass die Beiden live auftraten, das soll die ganze Sache natürlich keineswegs abwerten.
Auch der anschließende Gig von Max Lanfranconi (einem Teil von Etnica) konnte weiterhin überzeugen.

Irgendwann gegen sechs Uhr morgens, als ich zum ersten Mal wieder die Halle verließ, blendete mich strahlender Sonnenschein, der auf einen wunderschönen Tag schließen ließ. Doch da ich noch nicht ganz am Ende meiner Kräfte war und ein Bier noch reinpasste, stürzte ich mich noch bis 9:30h ins Party-/Tanzvergnügen.
Als ich dann schließlich ging waren draußen einige schon schwer dabei den Heimaterde-Floor aufzubauen, wo man noch den ganzen Tag von chilligen Klängen verwöhnt werden konnte. Leider begannen sie etwas zu spät damit (laut Plan sollte es ab 6h draußen losgehen), schade. Gerne wäre ich noch etwas länger geblieben aber meine Beine wollten mich eigentlich nur noch zu meinem Bett tragen, so dass ich dann gegen 9:30h langsam die Party verließ.

Abschließend finde ich, dass die Party trotz der Tatsache, dass es ruhig mehr Leute hätten sein können und dass man die Sonne leider erst lange nach Aufgang genießen konnte, wirklich gelungen war und man durchaus seinen Spaß haben konnte. Ich hatte ihn. Etnica – live, gerne wieder.
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